Er wurde 1572, noch unter dem Namen Michael Schultheis, als jüngster Sohn des Creuzburger Pfarrers geboren. Bereits nach knapp einem Jahr verzog die Familie nach Torgau. Hier besuchte er die Lateinschule und ließ sich mit 11 Jahren an der Universität Frankfurt/Oder immatrikulieren. Mit 13 Jahren begann er dort mit dem latinisierten Namen Praetorius, ein Studium der Philosophie und Theologie. Nach den Studienjahren trat er in den Dienst des Herzogs Heinrich-Julius von Braunschweig-Lüneburg. Dieser förderte sein Fortkommen als Musiker und Musikwissenschaftler. Von seinem Wohnsitz Wolfenbüttel aus bereiste er die Fürstenhöfe, an denen er als Organisator und Berater in Musikfragen gerne gesehen war. Er verstarb am 16. Februar 1621 in Wolfenbüttel. Der Nachwelt hinterließ er ein umfangreiches Lebenswerk, bestehend aus eigenen Kompositionen, musikwissenschaftlichen Abhandlungen und detailliert bebilderten Instrumentenbüchern. Trotz seines nur kurzen Aufenthaltes in Creuzburg muss er, auf Grund seines Gesamtlebenswerkes zu den bedeutendsten Persönlichkeiten gezählt werden, die unsere Stadt hervor gebracht hat.

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