Der kleine Ort Hörschel, heute Stadtteil von Eisenach, liegt am Zusammenfluss von Hörsel und Werra, an der westlichen "Thüringer Pforte". Seine erste urkundliche Erwähnung geschah im Jahr 932 als "Hurselsgemundi". In Hörschel, direkt an der Werra beginnt der legendäre Rennsteig, der 168 km lange Kammweg des Thüringer Waldes. Der echte Rennsteigwanderer steigt hier hinab ans Werraufer und holt sich einen Kieselstein, den er bis zur Saale nach Blankenstein tragen muss.

 

Die Brandenburg

größte Doppelburganlage Thüringens

Im 12. Jh. unter den Grafen von Brandenburg erbaut und 1173 erstmals urkundlich erwähnt, standen ihre Herren bei den Landgrafen der Wartburg im Dienst. Mit einer starken Mannschaft ausgestattet, diente sie der Überwachung der Handelsstraße Frankfurt - Leipzig - Breslau.

In der Kemenate befinden sich Burgmuseum und Aussichtsplattform. Es finden regelmäßig Konzerte statt. Höhepunkt im Jahr ist das Brandenburgfest (Juni/Juli). Die Burgruine ist frei zugänglich. Die Kemenate ist von April bis Oktober sonnatgs 10 - 17 Uhr geöffnet.

 

Burgruine Haineck

bei Nazza

Dir Burg Haineck liegt oberhalb der Gemeinde Nazza am westlichen Rand des Nationalparks Hainich. Sie soll durch Landgraf Balthasar um 1392 als Schutzburg gegen die räuberischen Übergriffe der Eichsfelder und Mühlhäuser errichtet worden sein. Mit zwei Türmen und massiven Mauern ausgestattet ist die strategische Bedeutung der Anlage zu erkennen. Nach wechselvller Geschichte verfiel die Burg seit dem 17. Jh.

Heute ist die Ruine umfangreich gesichert. Von ihrem Aussichtsturm genießt man einen herrlichen Rundblick zum Thüringer Wald, über den Hainich und bis ins Eichsfeld.

Besichtigung nach telefonischer Anmeldung.

 

Burg Normannstein

bei Treffurt
Die Burg wird Ende des 12. Jh. erstmals urkundlich erwähnt. Sie wurde von den Treffurter Rittern zum Schutz der drei Werrafurten angelegt. Einer der Burgherren war Friedrich II., ein Gefolgsmann des Thüringer Landgrafen Ludwig IV., den er auf einem Kreuzzug begleitete.
Die Burg durchlebte eine wechselvolle Geschichte. 1336 führten Fehden mit den Landgrafen von Thüringen und Hessen zur Zerstörung der Burg. Die Sieger teilten das Eigentum unter sich auf. Zeugnisse der Dreiteilung nach der Zerstörung sind die drei Höfe der Burgvögte am Fuße des Burgberges. In einem der Türme ist eine Dauerausstellung untergebracht "Werraburgen über Werrafurten" und man kann von ganz oben eine herrliche Aussicht auf das Werratal genießen.
turm der einheit 

Der Heldrastein

König des Werratals
Die 60 m hohe Felswand des Heldrasteins erreicht mit 503 m Höhe insgesamt eine wirklich königliche Ausblicksfunktion im Werratal. Vom "Turm der Einheit" aus hat man einen faszinierenden Weitblick bis zur Hohen Rhön und zum Harz.
Jährlich findet an Himmelfahrt ein ökomenischer Gottesdienst statt.
Der Turm ist ganzjährig geöffnet. Freier Eintritt.

 
 
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